174.Tag: gemütlich

Also in so einem richtigen Bett, da gekommt schlafen wieder eine ganz neue Bedeutung 🙂
Heute beim Früchstück war fast alles in Deutscher Hand(Marin, Jasmin, Jan, Heiko u Jarkko(Finne)), aber wir hatten unseren

Spaß! Und weils so schön war, gehen wir heute alle zusammen Essen – wieder zum Chinesen.

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173.Tag: ab nach la Paz

Nach dem Frühstück in der Cafeteria(inkl. heißer Schokolade), sind die Jungs zum Hafen und ich habe mich nach dem Busticket

für la Paz umgesehen und bin auch fündig geworden – was nicht so selbstverständlich war(wiedermal ein Streik)!
Die Fahrt nach la Paz war recht interessant, da wir ein Stückchen mit dem Boot fahren mussten und der Bus wurde auf ein

höchst „schwindliges“ Floss verfrachtet 😀
Ich habe ein cooles Hostel gefunden(Bacoo), super Betten, heiße Duschen und Frühstück gibt es auch – was will man denn mehr?

also ich bin absolut überglücklich!!!!
Am Abend sind Moriah(Israelin), Karl(OÖ) und ich zum Chinesen gegangen – lecker!

172.Tag: Vom Norden in den Süden und zurück nach Copacabana

Nach dem Morgenguss, habe ich mich mit meinem gesamten(!) Gepäck auf den Weg gemacht, denn immerhin muss ich spätestens um

halb 4 am Port im Süden sein, sonst heisst es einen Tag länger bleiben.
Und da ich ja meinen Kocher immer brav mit mir herumschleppe, gibt es heute noch zur Stärkung Rührei *lecker*
Mit meinem ganzen Hab und Gut zu wandern ist echt extrem anstrengend, aber da kann mir keiner Helfen! Dafür habe ich mehr

Pausen gemacht und strahlende Kindergesichter zurückgelassen. Die hatten so eine Freude mit den Luftballons, die ich ihnen

geschenkt habe, dass könnt ihr euch gar nicht vorstellen!
Die Landschaft ist traumhaft und das Essen in Yamani waren die Wanderung allemal wert.
Auf der Überfahrt, haben wir dann noch ein paar Passagiere von einem anderen Boot aufgelesen, dem der Sprit ausgegangen war.
In Copacabana habe ich die Britinnen leider nicht mehr getroffen. Auf der Hostelsuche, habe ich 2 Argies kennengelernt und

bin mit ihnen zusammen fündig geworden. Am Abend sind wir noch auf den Hügel raufgegangen und haben den Sonnenuntergang

bewundert.
Achja, und alle die sagen, dass ich nicht fit bin, fragt mal die Argies, dass sind zwei Fußballspieler und die haben nur

hinter mir hergekeucht 😀 (die Höhe ist halt schon was ganz was anderes!)

171.Tag: Isla del Sol

Es geht jetzt doch heute schon auf die Insel, zusammen mit den

Argentiniern. Im Moment regnet es aus allen Eimern. Da ich noch einen

Sprung zu den Engländerinnen wollte, habe ich es doch tatsächlich

geschafft, die Argies zu verlieren und bin alleine auf die Insel. Nach

einer recht unsanften Überfahrt, war ich dann endlich auf der

Nordseite, wo mich die Sonne angelacht hat 🙂
Nachdem ich ein nettes Zimmer gefunden habe, bin ich noch zu einer kleinen Wanderung entlang der Nordseite der Insel aufgebrochen und es war wirklich wunderschön!
Wie der Zufall es will, treffe ich die Argies wieder 🙂
Am Strand stehen nur Zelte herum, eine richtige Hippi-Hochburg 🙂
Etwas blöd habe ich geschaut, als man mir am Abend dann erklärt hat, wo ich die Dusche und das WC finde – die Straße entlang bis zu dem Haus dort und dann im 1. und 2. Stock
Da es am Abend richtig geschüttet hat, habe ich mir die „Party“ im Freien gespart.

170.Tag: Puno – Copacabana

In Puno hat mich dann der Ticketverkäufer im Büro schlafen lassen, weil

es da nicht so kalt war – des war echt volle nett! Und auch das

Busticket habe ich billiger bekommen, da ich nicht mehr genug

peruanische Soles hatte.
Im Bus nach Puno bin ich halberfroren, obwohl ich alles an hatte, was

ich so besitze – Heizungen wären ein Hit!
Das ganze Busgefahre, hat jetzt auch seinen Tribut gefordert –

Hexenschuss juhu!
Und heute freu ich mich auch schon sehr auf ein Bett, wo man zur

Abwechslung wiedermal richtig schlafen kann.
Im Bus habe ich eine Deutsche getroffen, die ein freiwilliges soziales

Jahr in Bolivien macht und mit 120 gefälschten Soles herumläuft, die

ihr keiner mehr abnimmt. Den extrem schlecht gefälschten 20er bin ich

ganz schnell los geworden, nur sie hat ihren 100er immer noch – was

auch kein Wunder ist, so wie die sich angestellt hat! 😉
Nach dem üblichen Grenzzirkus, war ich dann auch schon in Copacabana.

Die Hostelsuche war diesesmal etwas sehr konfus. Schlussendlich bin ich

dann mit 4 Argentiniern zusammen in ein Hostel(20Bolivianos/Person ca.

2€)
Heute ist auch noch ein Fest hier, allerdings weigern sich die Bolis,

den Touristen Alk zu geben. Sie selbst sind dafür sternhagelvoll!
Später haben sie den Argentiniern dann doch ein Bierchen gegönnt und

ich bin zu den Londonerinnen, die ich heute zufällig wieder getroffen

habe und die mich zum Abendessen eingeladen haben. Beim Kochen war es

super fein. Jedoch war der Abend für mich bald zu Ende, denn wenn man

sich ein Zimmer zu 5. teilt, und es nur einen Schlüssel gibt, dann

heisst es, sich an die vereinbarten Zeiten halten und es hat auch

tatsächlich geklappt!

169.Tag: Andenkondore :)

Eigentlich wollte ich ja erst um 5 Uhr aufstehen, da der Busfahrer aber

schon um 4 Uhr angefangen hat, alle 5 min. am Plaza zu hupen, wurde

darauß leider nichts. Dafür habe ich festgestellt, dass ich meine neuen

Merinosocken vermutlich auf Amantani vergessen habe 😦 Somit habe ich

nur mehr die 2 kaputten Paare – juhuuuu!!
Der Bus ist dann noch 15 min. lang vor- und zurückgefahren und hat

gehupt, bevor er dann tatsächlich losgefahren ist. Also manchmal verstehe ich die Südamerikaner einfach nicht!!! Wo doch jeder weiss, dass der Bus um halb 7 abfährt.
Am Mirador del Condor habe ich dann zusammen mit 2 Franzosen gewartet

und gewartet und….. gewartet.
Bis dann die Kondore aufgetaucht sind, 5 Stück haben wir gesehen!

Anschließend sind sie auf die andere Seite des Canyons geflogen und wir

sind zum nächsten Mirador weitergewandert. Als wir dort ankamen, haben

wir gesehen, dass alle Kondore gerade den anderen Mirador umkreisen und

sind wie die Irren zurückgelaufen(mit vollem Gepäck) und tatsächlich

habe ich noch einige schöne Fotos machen können, bevor sie wieder

weitergeflogen sind.
Und wie der Zufall es will, treffe ich 2 Innsbrucker. Weil es aber noch

besser kommt, ist die Katharina sogar Lienzerin und fragt mich, ob ich

nicht ihre Cousine kenne, die zusammen mit der Miranda Western reitet.

Wie klein die Welt doch manchmal ist! 😀
Weiter ging es entlang vom Canyon zurück Richtung Chivay, wo wir

eigentlich den nächsten Bus, der vorbeikommt, anhalten wollten.
Der Plan war ja gut, wäre da nicht dieser Busstreik gewesen, von dem

wir nichts wussten!!! Dann laufen wir halt mal ein bisschen weiter, irgendwann wird schon jemand vorbeikommen.
Ein Taxi hat uns dann mitgenommen, und ist dann

auch noch bis Arequipa durchgefahren. Dafür hat er uns irgendwo in einem Vorort aussteigen lassen und gesagt, dass der Bahnhof nur einen Block weiter ist. Der Block hat mit einem anderen Taxi schlussendlich 15 min. gedauert!!!!
Auf dem Weg nach Arequipa durchquert man ein Naturschutzgebiet für

Vicunas, wo es sogar eine eigene Geschwindigkeitsbeschränkungstafel

gibt – schaut witzig aus!
Und irgendwann sind uns während der Fahrt die Hagelkörner um die Ohren

geflogen – also manchmal ist das Wetter hier schon sehr eigenwillig!
Das Essen am Busterminal hätte ich mir sparen können, dass war mit Abstand das schrecklichste Essen, dass ich in Peru gegessen habe!
Tja, und dann hiess es wiedermal Abschiednehmen, von meinen 2 neuen Freunden und ab geht´s zurück nach Puno.

168.Tag: Colca Canyon, Copanaconde

Ich musste doch den ganzen Weg bis Arequipa fahren, und habe nur mit ganz viel Glück noch einen überteuerten(!) Platz in einem Bus bekommen.Da ich mit dem späteren Bus auch viel zu spät angekommen bin. Das war vielleicht ein ewiges hin und her! Und eine Peruanerin war auch ziemlich sauer, da ich den letzten Platz bekommen habe – hoffentlich sehe ich die nie mehr!
Das Hostel in Cobanaconde habe ich für 10 Soles inkl. heißem Wasser und Frühstück bekommen 🙂 was will man denn mehr?
Bevor der alltägliche Regen gekommen ist, bin ich noch schnell zu einem der Aussichtspunkte gewandert und habe doch tatsächlich schon meinen ersten Andencondor gesehen, zwar nur aus der Ferne, aber immerhin 🙂 – hoffentlich habe ich morgen auch so viel Glück und vlt. sehe ich ja sogar einen von der Nähe *DAUMENDRÜCK*
Am Rückweg habe ich noch ein paar Esel getrieben, da diese gerade beim Abhauen waren. Der Bauer hat sich sehr darüber gefreut, obgleich er auch sehr verwundert war, dass ein Tourist geholfen hat – ich fands amüsant.

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